Die Burg San José wurde zwischen 1776 und 1779 gebaut, im Küstengebiet bei Arrecife, um von weitem die Seeräuberschiffe zu erblicken und somit gleichzeitig den Einwohner von Lanzarote Arbeit zu geben, da sie ja nach den Eruptionen, die Mitte des Jahrhunderts stattgefunden haben, eine besonders grosse Not litten. König Karl III. liess bauen das, was das Volk später die "Hungerburg" nannte.
Der Architekt Claudio Lisle errichtete sie neben dem Hafen von Arrecife. Cesar Manrique verwandelte die Burg in eins der wichtigsten Modernekunstmuseen auf dem kanarischen Archipel, dessen Fonds die Richtlinien und die Avantgarde der Kunst im 20.en Jahrhundert gewissenhaft zeigt. In den Sälen hängen Werke von Tápies, Alechinski, Millares, Óscar Domínguez, Antonio González u.a.
Die Burg ist der Schauplatz, der gewöhnlich zu Vorlesungen, Treffen und offiziele Pressekonferenzen dient. |